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- 28.7.2010: ANDACHTSBUCHPROJEKT
- 16.7.2010: Internationaler Tag der Prävention (Vorbeugung) von Missbrauch und Gewalt - 28. August 2010
- 7.7.2010: "Stellungnahme der Siebenten-Tags-Adventisten zur Meinungsfreiheit und Diffamierung der Religion"
- 7.7.2010: Stellungsnahme der Siebenten-Tags-Adventisten zur weltweiten Armut
- 5.7.2010: Siebenten-Tags-Adventisten treten für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein
- 5.7.2010: Stellungnahme zur Fürsorge und zum Schutz von Kindern
- 27.5.2010: "Der Islam - andere Kulturen verstehen lernen" Single30+ Pfingsttagung in Mühlenrahmede
- 17.5.2010: Einsatz für die Rechte der Frauen
- 14.5.2010: Enditnow Kampagne in Grafing bei München
- 4.5.2010: Enditnow - beende es jetzt!
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ANDACHTSBUCHPROJEKT
28.7.2010 von Ingrid Naumann.
Andachten schreiben für unser neues Andachtsbuch - Ausgabe 2011 -Wir freuen uns auf deine persönliche Andacht!!
Einsendeschluss: September 2010
richtlinien-andachtsbuchprojekt.rtf
Du kannst gerne 2 und mehr Andachten senden an:
Ingrid.Naumann@adventisten.de oder an Hannele.Ottschofski@gogglemail.com
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Internationaler Tag der Prävention (Vorbeugung) von Missbrauch und Gewalt - 28. August 2010
16.7.2010 von Ingrid Naumann.
Leider gibt es immer noch viele Menschen, die von Missbrauch nichts hören wollen; in den Nachrichten vielleicht oder in anderen Institutionen, aber doch nicht bei uns!
Warum müssen wir dann darüber sprechen?
_ Weil es viele gibt, die leiden
und die Betroffene sind
– Weil Gott in seinem Wort darüber spricht
`Keine Reaktion, oder gleichgültiges Abwarten, bedeutet möglicherweise das Fortbestehen
der Gewalttätigkeit in der FamilieA (Erklärung der South Pacific Division)
Wir müssen darüber reden. ` (Abteilung `Women=s MinistriesA GK)
Material zur Durchführung eines Programm in deiner Gemeinde:
Bei Fragen: bitte wenden an die Leiterin der Abteilung Frauen oder an Mail: Ingrid.Naumann@adventisten.de
www.enditnow.de - www.itfaces.me ![]()
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“Stellungnahme der Siebenten-Tags-Adventisten zur Meinungsfreiheit und Diffamierung der Religion”
7.7.2010 von Ingrid Naumann.
Quelle: Nachrichtenagentur APD.
[Atlanta, Georgia/USA] Ein besonderes Merkmal des Menschen ist seine gottgegebene Fähigkeit, durch die Sprache, durch Symbole und durch das geschriebene Wort zu kommunizieren. Nirgends wird diese Fähigkeit stärker zum Ausdruck gebracht als im Bereich des Glaubens. Der Austausch über religiöse Glaubensvorstellungen ist ein zentraler Aspekt, wenn es darum geht, Sinn und Zweck des Lebens zu bestimmen, Werte zu besprechen, welche unsere Handlungen leiten, und um Erlebnisse auf unserer Suche nach einer tieferen Gotteserkenntnis mitzuteilen.
Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bejaht eindringlich die Meinungsfreiheit im Allgemeinen und insbesondere die Freiheit, über den Glauben zu sprechen. Obgleich die Meinungsfreiheit im Artikel 19 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gewährleistet ist, gibt es immer wieder auf nationaler Ebene und bei den Vereinten Nationen Bemühungen, die Meinungsfreiheit einzuschränken. In beiden Fällen wird ein bedeutsamer Schwerpunkt auf die Unterbindung von Aussagen gesetzt, welche die Glaubensvorstellungen des Hörers verletzen könnten. Die Siebenten-Tags-Adventisten bejahen Einfühlungsvermögen und Respekt bei jeder Kommunikation. Daher sind wir über Aussagen besorgt, die absichtlich das religiöse Empfinden anderer verletzen sollen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass die Abtretung dieses Rechtes an den Staat, damit er alle religiösen Aussagen steuert, eine viel größere Bedrohung für die Eigenverantwortung der Gläubigen darstellt, als beleidigende Aussagen. Es gibt heute tatsächlich zahlreiche Beispiele v on Staaten, deren Anliegen es angeblich ist, religiöse Ge fühle zu schützen, um in Wirklichkeit friedliche, religiöse Äußerungen gewaltsam zum Schweigen zu bringen.
Bei unserem Widerstand gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit gibt es aber auch Ausnahmen. Die Kirche erkennt an, dass in ganz bestimmten Fällen Äußerungen der körperlichen Sicherheit, dem persönlichem Besitz und anderen damit zusammenhängenden Rechten schweren Schaden zufügen können. In diesen sehr begrenzten Fällen, erkennen wir die Verantwortung des Staates für den Schutz der Bevölkerung an. Wenn solche Einschränkungen notwendig sind, erwartet die Kirche von den Regierungen, die Beschränkungen genau festzulegen, damit ausschließlich die gefährlichen Aussagen davon betroffen sind.
Die Kirche ist der Ansicht, dass jene, welche die Aufgabe haben, sich für die Förderung der Grundrechte einschließlich aller Aspekte d er Religionsfreiheit, einzusetzen, einer besonderen Verantwortung obliegen. Diese Verantwortung ist besonders auf Regierungsebene relevant, da es hier normalerweise vor allem möglich ist, große Achtung für die Rechte der Bevölkerung und speziell der Minderheiten zu fördern.
Während die Siebenten-Tags-Adventisten sich für das Recht einsetzen, Glaubensauffassungen frei äußern zu können, bekennen sie sich gleichzeitig zur Verantwortung, ihre Aussagen so zu formulieren, dass sie mit den biblischen Lehren übereinstimmen. Das schließt auch die Verpflichtung mit ein, ehrlich und liebevoll zu sein. Dies ist besonders bei Gesprächen über eine andere Glaubensauffassung wichtig, da religiöser Eifer zu einem einseitigen Verständnis üb er andere führen kann. Ehrlichkeit heißt nicht nur, sorgfältig gesammelte Fakten zusammenzustellen, sondern auch diese Informationen in den richtigen Zusammenhang zu bringen. In allem, was sie sagen oder tun, sind die Siebenten-Tags-Adventisten an das Gesetz der Liebe Christi gebunden. Wenn die von Gott gegebene Gabe der Sprache dazu benutzt wird, um mit Liebe zu kommunizieren, werden wir nicht nur für die Menschen um uns herum ein Segen sein; wir werden den Gott ehren, der uns alle mit der Gabe, uns mitzuteilen, geschaffen hat.
Hinweis: Die Stellungnahme wurde von dem Exekutivausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung)der Siebenten-Tags-Adventisten am 23. Juni 2010 beschlossen und von den Delegierten der 59.
Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) der Freikirche in Atlanta, Georgia/U SA, zu r Kenntnis genommen. (APD)
http://www.eann.de/stellungnahme-der-siebenten-tags-adventisten-zur-meinungsfreiheit-und-diffamierung-der-religion/3870/
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Stellungsnahme der Siebenten-Tags-Adventisten zur weltweiten Armut
7.7.2010 von Ingrid Naumann.
Der Beitrag “Stellungnahme der Siebenten-Tags-Adventisten zur weltweiten Armut” wurde von EANN am 23. Juni 2010 um 23:28 auf “E A N N” erstellt.
[Atlanta, Georgia/USA] Armut ist heute in jeder Gesellschaft eine Realität. Sie beraubt die Menschen ihrer meisten Grundrechte.
Ihretwegen leiden Menschen Hunger; ihretwegen fehlt es ihnen an medizinischer Versorgung, an sauberem Wasser, an Bildung, an Arbeitsmöglichkeiten, und oft ergibt sich daraus ein Gefühl der Machtlosigkeit, der Hoffnungslosigkeit und der Ungleichheit. Jeden Tagsterben über 24.000 Kinder an vermeidbaren, durch Armut verursachten Umständen.
Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass Maßnahmen zum Abbau der Armut und der damit verbundenen Ungerechtigkeit ein wichtiger Teil der sozialen Verantwortung der Christen sind. Die Bibel zeigt deutlich Gottes besonderes Interesse für die Armen und seine Erwartungen, wie seine Nachfolger jenen helfen sollten, die nicht für sich selbst sorgen können. Alle Menschen tragen das Bild Gottes in sich und sind Empfänger von Gottes Segen (Lukas 6, 20). Indem wir uns für die Armen einsetzen, folgen wir dem Beispiel und den Lehren Jesu (Matthäus 25, 35.36). Als Glaubensgemeinschaft verteidigen Siebenten-Tags-Adventisten als Anwälte der Gerechtigkeit die Armen und sprechen anstelle jener, die „nicht für sich selbst sprechen können“ (Sprüche 31, und gegen jene, welche die „Armen ihrer Rechte berauben“ (Jesaja 10, 2). Wir arbeiten mit dem Gott zusammen, der „Gerechtigkeit schafft für die Armen“ (Psalm 140, 13).
Das Engagement, um Armut und Hunger zu mindern, ist mehr als nur Mitleid für die Armen. Es beinhaltet, sich für eine öffentliche Ordnung einzusetzen, die den Armen Recht und Gerechtigkeit hinsichtlich ihrer Mitwirkungsmöglichkeit und Menschenrechte verschafft. Dazu gehören die Unterstützung und Teilnahme an Programmen, welche die Ursachen von Armut und Hunger aufzeigen und den Menschen helfen, sich ein zukunftsträchtiges Leben aufzubauen.
Dieser Einsatz für Gerechtigkeit ist ein Akt der Liebe (Micha 6, 8).
Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass dies auch ein Aufruf für ein Leben in Einfachheit und Bescheidenheit ist, das im Gegensatz zum Materialismus und Wohlstandsstreben steht.
Siebenten-Tags-Adventisten denken global, in dem sie die von den Vereinten Nationen festgelegten Millennium-Entwicklungsziele zur Verringerung der Armut um mindestens 50 Prozent bis 2015 unterstützen. Zur Förderung dieser Ziele möchten sie sich mit der Gesellschaft, den Regierungen und anderen lokal und global zusammentun, um an Gottes Absicht teilzuhaben, dauerhafte Gerechtigkeit in einer kaputten Welt wiederherzustellen.
Als Nachfolger Christi engagieren wir uns hier in der festen Hoffnung auf Gottes Zusage, dass er einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird, wo es keine Armut oder Ungerechtigkeit mehr gibt.
Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu aufgerufen, ideenreich und vertrauensvoll im Rahmen dieser Hoffnung von Gottes Reich zu leben und sich schon jetzt dafür einzusetzen, die Armut zu überwinden.
Hinweis: Die Stellungnahme wurde von dem Exekutivausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten am 23. Juni 2010 beschlossen und von den Delegierten der 59.
Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) der Freikirche in Atlanta, Georgia/USA, zur Kenntnis genommen. (APD)
http://www.eann.de/stellungnahme-der-siebenten-tags-adventisten-zur-weltweiten-armut/3860/
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Siebenten-Tags-Adventisten treten für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein
5.7.2010 von Ingrid Naumann.
Die adventistische Generalkonferenz hatte im Oktober letzten Jahres die Aufklärungskampagne “enditnow – Sag Nein zur Gewalt gegen Frauen” gestartet. Sie erstreckt sich in Zusammenarbeit zwischen der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA und der Abteilung Frauen der weltweiten Kirche über mehr als 200 Länder.
Zum einen gehe es darum, jedes einzelne der weltweit 16,3 Millionen Mitglieder für diese Problematik zu sensibilisieren und zur Teilnahme an verschiedenen Aktionen zu ermutigen. Zum anderen werde das Ziel verfolgt, eine Million Unterschriften zu sammeln und der UNO vorzulegen, damit neue und effektive Schutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen entwickelt würden. Informationen über die Aktion samt Ideen und Materialien zur Umsetzung der Kampagne, die auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wird, sind im Internet unter www.enditnow.de zu finden.
Dokumentation:
Siebenten-Tags-Adventisten treten für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein
Als Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten treten wir dafür ein, dass die Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen beendet wird, und arbeiten mit anderen zur Erreichung dieses Zieles zusammen. Statistiken in aller Welt weisen darauf hin, dass in allen Gesellschaftsformen Frauen und Mädchen immer öfter Opfer von Gewalt sind.
Tätlichkeiten oder Drohungen, die körperliches, sexuelles oder psychisches Leid oder Schaden anrichten, sind unvereinbar mit der biblischen Ethik und der christlichen Moral. Zu solchen Taten gehören unter anderem Gewalt gegenüber Familienmitgliedern, Vergewaltigung, Genitalbeschneidung, Ehrenmorde und Morde um der Mitgift willen. Manipulation, Verweigerung der persönlichen Freiheit und Zwang sind ebenfalls Ausdruck von Missbrauch und Gewalt.
Siebenten-Tags-Adventisten sagen zu solchen Verhaltensweisen:
“Lasst uns jetzt damit Schluss machen”.
Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass durch die Schöpfung als Abbild Gottes jedem Menschen Würde und Wert verliehen ist. Das Ausmaß dieses Wertes kann im Opfertod Jesus Christi, durch den jeder ewiges Leben angeboten bekommt, ersehen werden. Die Liebe und Barmherzigkeit, welche das Leben Jesu auf dieser Erde kennzeichneten, sind für seine Nachfolger ein Vorbild ihrer Beziehungen zu anderen.
Ein christusähnliches Verhalten lässt keinen Raum für Gewalt gegenüber Familienmitgliedern oder Menschen außerhalb der Familie.
Die Bibel rät den Christen, den Körper als Tempel Gottes zu betrachten. Jemandem vorsätzlich Leid zuzufügen, entheiligt das, was Gott ehrt, und ist daher sündhaftes Verhalten. Die Siebenten-Tags-Adventisten verpflichten sich, den Kreislauf der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu durchbrechen. Wir wollen uns für die Opfer und Überlebenden durch Aufklärung, Predigten, Bibelstudien und Hilfsprogramme einsetzen.
Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten sucht und begrüßt bei diesem weltweiten Problem die Partnerschaft und Zusammenarbeit mit anderen. Die gemeinsame Stimme von vielen kann zehntausende Frauen und Mädchen vor Leid und Schaden von Missbrauch und Gewalt schützen.
(Diese Erklärung stützt sich auf folgende Bibelstellen: Johannes 3:16; 1. Mose 1:26; Jesaja 61:1-3; Epheser 5:2-3; 1. Johannes 3:10, 15-18; 4:11; 3. Johannes 1:2; 1. Korinther 3:16-17, 6:19; Römer
12:1-2.)
_Hinweis: Die Stellungnahme wurde von dem Exekutivausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten am 23. Juni 2010 beschlossen und von den Delegierten der 59.
Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) der Freikirche in Atlanta, Georgia/USA, zur Kenntnis genommen._ (APD)
http://www.eann.de/gewalt-gegen-frauen-und-maedchen-beenden/3834/
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Stellungnahme zur Fürsorge und zum Schutz von Kindern
5.7.2010 von Ingrid Naumann.
[Atlanta, Georgia/USA] Der Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung
der Siebenten-Tags-Adventisten hat die “Stellungnahme zur Fürsorge und zum Schutz von Kindern” beschlossen und den in Atlanta, Georgia/USA, tagenden Delegierten der adventistischen Weltsynode zur Kenntnis vorgelegt. Darin heißt es, dass die Kirche ihre “langjährigen Bemühungen” zum Schutz von Kindern und Jugendlichen “vor jeglicher Art von Missbrauch und Gewalt sowie auch sexueller Ausbeutung durch bekannte und fremde Personen” verstärken wolle.
Dokumentation:
Stellungnahme zur Fürsorge und zum Schutz von Kindern
Im Wertesystem der Siebenten-Tags-Adventisten stehen Kinder ganz oben.
Im Licht der Bibel werden sie als wertvolles Geschenk Gottes betrachtet, das der Fürsorge der Eltern, der Familie, der Glaubensgemeinschaft und der Gesellschaft im Allgemeinen anvertraut wurde. Kinder haben ein enormes Potential, um einen lebensbejahenden Beitrag in der Kirchengemeinde und in der Gesellschaft zu leisten.
Besondere Aufmerksamkeit sollte darum auf ihre Behandlung, ihren Schutz und ihre Entwicklung gelegt werden.
Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bekräftigt aufs Neue und verstärkt ihre langjährigen Bemühungen in der Fürsorge und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Art von Missbrauch und Gewalt sowie auch sexueller Ausbeutung durch bekannte und fremde Personen. Jesus hat deutlich gemacht, wie Kinder von den Erwachsenen, denen sie anvertraut wurden, respektiert, umsorgt und geschützt werden sollten. Einige seiner härtesten Worte waren gegen jene gerichtet, welche ihnen Schaden zufügen wollten. Wegen der Vertrauensseligkeit und der Abhängigkeit von Kindern gegenüber älteren und klügeren Erwachsenen, und den Leben verändernden Konsequenzen, wenn dieses Vertrauen missbraucht wird, benötigen Kinder aufmerksamen Schutz.
Erziehungsmaßnahmen im Hinblick auf die Erlösung des Menschen durch Gott
Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten möchte als eine ihrer Prioritäten die Eltern darin unterstützen, die notwendigen Fähigkeiten für “erlösungsorientierte” Erziehungsmaßnahmen zu entwickeln. Viele Kinder erleben harte Bestrafungen im Namen einer sogenannten bibeltreuen Zucht und Ordnung. Eine strenge, strafende und diktatorische Erziehung führt oft zu Verbitterung und Auflehnung. Eine solch harte Disziplin ist auch mit einem erhöhten Risiko von körperlichen und psychischen Schäden für das Kind verbunden, sowie mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass die Jugendlichen selbst Zwang und Gewalt in der Konfliktbewältigung mit anderen anwenden werden. Im Gegensatz dazu bestätigen Beispiele aus der Bibel sowie ein weites Spektrum wissenschaftlicher Untersuchungen die Wirksamkeit sanfterer Disziplinierungsmaßnahmen, bei denen die Kinder durch Nachdenken und den Folgen ihrer Entscheidungen lernen.
Es wurde nachgewiesen, dass diese “milderen” Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Kinder lebensbejahende Entscheidungen treffen und die Werte ihrer Eltern mit zunehmender Reife übernehmen.
Die Kirchengemeinde: ein sicherer Ort für Kinder
Die Kirche nimmt ihre Verantwortung zur Verminderung des Risikos von Kindesmissbrauch und -misshandlung im Umfeld ihrer Gemeinden ernst.
Zuallererst müssen Kirchenleiter und Gemeindemitglieder selbst nach einem strengen ethischen Verhaltenskodex leben, welcher jegliches Auftreten des Übels der Ausbeutung von Minderjährigen zur Befriedigung von Erwachsenen unmöglich macht. Weitere praktische Maßnahmen im Sinne einer sicheren Gemeinde für Kinder beinhalten auch die Sicherheit innerhalb des Kirchengebäudes und dessen Umgebung sowie eine sorgfältige Beaufsichtigung und Überwachung der Kinder und deren Umfeld während aller Gemeindeaktivitäten. Ebenso wichtig ist auch die Aufklärung über angebrachtes und unangebrachtes Verhalten zwischen Kindern und Erwachsenen, über die Warnsignale von Missbrauch und Gewalt und über das konkrete Vorgehen im Falle von nachweislichem oder vermutetem Missbrauch. Pastoren und Gemeindeleiter spielen als Ansprechpartner eine wichtige Rolle in der Prävention und in der entsprechenden Reaktion auf die Bedürfnisse von Kindern, deren Sicherheit gefährdet sein könnte. Sie müssen regelmäßig auf ihre moralische und gesetzliche Verantwortung hingewiesen werden, Kindesmissbrauch den zuständigen Behörden zu melden. Der Einsatz von ausgebildeten Fachkräften und genaue Verhaltensregeln auf allen Ebenen der Kirchenorganisation werden zu einem richtigen Vorgehen bei einem Kindesmissbrauch, der im Kirchenumfeld bekannt wurde, beitragen.
Wegen der Komplexität der Problematik von Kindesmissbrauch und -gewalt sind beim Eingreifen und Umgang mit dem Täter Fachkenntnisse nötig, die über die normale Seelsorge innerhalb einer Ortsgemeinde hinausgehen. Dennoch ist höchste Vorsicht geboten, wenn ein Täter in der Gemeinde bekannt ist. Obwohl Täter für ihr Verhalten die volle Verantwortung tragen müssen, ist es notwendig, bei Personen mit bekannten unangebrachten Verhaltensweisen sicherzustellen, dass sie eine angemessene Distanz halten und während der Gemeindeaktivitäten keinen Kontakt zu Kindern haben. Andere Möglichkeiten für Täter in einem Rahmen zu schaffen, der das geistliche Wachstum fördert, wo aber keine Kinder anwesend sind, tragen viel zur Sicherheit der Kinder bei.
Förderung der psychischen und geistlichen Heilung
Kinder, die selbst zu Opfern wurden oder bestürzende Geschehnisse erlebt haben, müssen von den Erwachsenen mit Feingefühl und Verständnis behandelt werden. Geeignete Unterstützung, die den Kindern und den Familien ermöglicht, Stabilität inmitten der Unruhe zu bewahren, hilft den Kindern und den Familien und begünstigt den Heilungsprozess der Opfer. Das Engagement der Kirche, das Schweigen, welches oft bei Kindesmissbrauch und -gewalt herrscht, zu durchbrechen, ihre Bemühungen um Fürsprache und Gerechtigkeit für alle Opfer und ein bewusstes Vorgehen, um Kinder vor allen Formen von Missbrauch und Gewalt zu schützen, wird viel zur psychischen und geistlichen Heilung aller Betroffenen beitragen. Die Kirche betrachtet die Fürsorge und den Schutz von Kindern als eine heilige Aufgabe.
_(Diese Erklärung stützt sich auf Grundsätze, die in den folgenden Bibeltexten zum Ausdruck gebracht werden : 3. Mose 18:6; 2. Samuel 13:1-11; 1. Könige 17:17-23; Psalm 9: 9, 12, 16-18; 11:5-7; 22:24; 34:18; 127:3-5; 128:3-4; Sprüche 31:8-9; Jesaja 1:16-17; Jeremia 22:3; Matthäus 18:1-6; 21:9, 15-16; Markus 9:37; 10:13-16; Epheser 6:4; Kolosser 3:21; 1. Timotheus 5:8; Hebräer 13:3.)_
Hinweis: Die Stellungnahme wurde von dem Exekutivausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten am 23. Juni 2010 beschlossen und von den Delegierten der 59.
Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) der Freikirche in Atlanta, Georgia/USA, zur Kenntnis genommen. (APD)
http://www.eann.de/fuersorge-und-schutz-von-kindern-eine-heilige-aufgabe/3851/
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Einsatz für die Rechte der Frauen
17.5.2010 von Ingrid Naumann.
ADRA-Projekte auf dem Kirchentag: Einsatz für Rechte der Frauen
Voll besetzt war das Auditorium in Halle B4, als die aus Kenia stammende Gladis Obachi Burg auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag über das Leben der Mädchen und Frauen in ihrer Heimat sprach. Bilder aus der Ortschaft Kajiado unterstrichen die Authentizität ihrer Schilderungen. Sie zeigten Zwangsheirat, Verkauf und Beschneidung junger Mädchen.
Bühnenprogramm von ADRA Deutschland mit Musiker Marc Asamoah
Gladis Burg präsentiert das Kajiado Mädcheninternat in Kenia
Frauen haben in Kenia wenig Rechte. Sie sind “Tausch- und Handelsware” und können den Besitz des Vaters erheblich steigern. Schlimm ist dabei vor allem, dass die Mädchen in immer jüngerem Alter zu hohen Preisen gehandelt werden. Das hat auch damit zu tun, dass sie sich so jung kaum wehren können.
Frauen haben Recht auf körperliche Unversehrtheit
Gerade junge Mädchen werden aber immer wieder Opfer der Gewalt. Schläge, Vergewaltigung und die Tradition der Beschneidung hinterlassen lebenslange Schmerzen und Narben - auch an der Psyche. In ihrer Not suchen die jungen Mädchen und Frauen Schutz und Zuflucht in dem Kajiado Mädcheninternat von ADRA.
Keine einfache Aufgabe für die Mitarbeiter der Schule, denn wütende Ehemänner, Familien oder Dorfgemeinschaften scheuen keine Gewalt, wenn es darum geht, einen jungen Menschen wieder zurückzuholen.
Frauen haben Recht auf Bildung
Das Kajiado Mädcheninternat ist daher von Anfang an auch als Ausbildungsstätte konzipiert worden. Die Mädchen besuchen die Schule, lernen lesen, schreiben, rechnen – alles, was ihnen bislang vorenthalten wurde, weil man in ihren Dörfern davon ausging, dass sie diese Kenntnisse nicht benötigten. Das Internat bietet ihnen die besten Voraussetzungen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Um sie darüber hinaus für ihre berufliche Zukunft fit zu machen, hat ADRA Deutschland einen Computer-Schulungsraum eingerichtet. Der Ehrgeiz und die Lernwilligkeit der Schülerinnen ist kaum zu bremsen. Sie stecken sich hohe Ziele und wollen später möglichst ein Studium beginnen.
Frauen haben Recht auf Gleichbehandlung
Damit sie in ihrer Gesellschaft Plätze einnehmen können, die ihren Fähigkeiten, Persönlichkeiten und ihrer Ausbildung entsprechen, bedarf es vielerorts noch erheblicher Umdenkprozesse. Nur so können die Widerstände überwunden werden. Wie schwierig und langwierig solche Veränderungen von Traditionen und Einstellungen sind, ist laut Gladis Burg bei der Einführung und Anerkennung eines völlig neuen Rituals, das die Beschneidung ersetzen soll, deutlich geworden. Viel Aufklärungsarbeit und viele Gespräche mit den Meinungsführern in Dörfern und Familien seien notwendig gewesen, bis die ersten Mädchen auch als Nicht-Beschnittene gleichberechtigt in ihrer Gemeinschaft aufgenommen wurden.
Gladis Obachi Burg bat das Auditorium, sich für die Frauen und ihre Rechte einzusetzen und stellte sich den Fragen vieler Zuhörer in Nachgesprächen.
Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel angekommen. Mit Ihrer Hilfe können wir noch mehr Frauen die Flucht vor Zwangsehe und Beschneidung ermöglichen.
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Enditnow Kampagne in Grafing bei München
14.5.2010 von Ingrid Naumann.
Die kleine Gemeinde der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Grafing bei München ist aktiv geworden und hat sich vom 11.4. – 10.5.2010 an der weltweiten Kampagne beteiligt. Es wurde eine Reihe von verschiedenen Veranstaltungen geplant.
Die Zeitungen wurden über unsere Aktionen informiert und die Presse unterstützte mit einem großen Artikel zur Aktion Enditnow. Nach einem Gespräch sicherte uns der Bürgermeister der Stadt seine Unterstützung zur Aktion zu und die zweite Bürgermeisterin bot uns ihre Schirmherrschaft zur Kampagne in Grafing an.
Am 11. April war eine Unterschriftenaktion am Infostand zum Marktsonntag. Die Frauen hatten viel Kuchen gebacken und der Erlös aus dem Verkauf ging an das Mädchenschulprojekt Kajiado.
Der Film „Wüstenblume“ macht besonders auf das Problem der Mädchenbeschneidung, die in vielen Ländern der Welt praktiziert wird, aufmerksam und ist bestens als Programmpunkt zu dieser Aktion geeignet.
Der Kinoabend mit dem Film „Wüstenblume“ war einfach erstaunlich und begeisternd. Bereits um
19.30 Uhr stand eine lange Schlange von Leuten, Mädels, Frauen und einige Männer an der Kinokasse – und um 20.00 Uhr war der Saal fast voll mit mehr als 100 Personen. Wir haben viele Unterschriften bekommen, konnten die Einladungen für die nächsten Veranstaltungen weitergeben.
Am 08.05. hielt dann Evelyn Brenda einen Vortrag zum Thema „Vom Mädchen zur Frau – ein kultureller Wandel in Kenia“ im Hofer’schen Treffpunkt – einem öffentlichen Vortragsaal. Wir konnten dort an Evelyn eine Spende von 500 Euro für das Kajiado Mädchenschulprojekt übergeben.
Die Frühjahrs - Kampagne endete am 10.05. mit einem Vortrag in der Stadtbücherei. Dr. Peter und Vreny Jaggi aus der Schweiz, lange Jahre für ADRA in Afrika, Nepal und Afghanistan tätig, hielten einen Vortrag zum Thema „Frauen unter dem Schleier – das Leben der Frauen in Afghanistan“. Die zweite Bürgermeisterin Frau Linhart hielt eine kleine Begrüßungsrede und betonte die Wichtigkeit dieser Enditnow Kampagne, die sie sehr unterstützt. Auch die Presse war den ganzen Abend über anwesend. Ein gelungener Abschluss der Aktion, bei der insgesamt viel positive Resonanz kam.
Im Herbst folgen weitere öffentliche Vorträge im Hofer’schen Treffpunkt:
Am 01. und 02. Okt. mit Bojan Godina, zum Thema „Medien und ihr Einfluss auf die Entwicklung von Kindern“ und am 27.11. mit Dr. Giesekus, Freudenstadt, „Wie schütze ich meine Kinder vor Gewalt“.
Weitere Informationen zur weltweiten Kampagne gibt es auf den Internet - Seiten: www.enditnow.org, www.enditnow.de
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Enditnow - beende es jetzt!
4.5.2010 von Ingrid Naumann.
Diskriminierung und Ungerechtigkeit müssen immer wieder thematisiert werden, das ist eine der Schlüsselbotschaften der letzten eineinhalb Jahrzehnte. Stereotypisierung und Diskriminierung der Geschlechter sind weiter in allen Kulturen und Gemeinschaften vorhanden. Es ist sehr besorgniserregend, dass frühe Heiraten und Zwangsehen, sogenannte Ehrenmorde, sexuelle Misshandlungen und der Handel mit jungen Frauen und Mädchen noch immer weit verbreitet sind und in einigen Regionen sogar steigen. Ob in Zeiten von Armut oder Katastrophen, Frauen tragen stets die größere Last. (Unrice-Pressemitteilung Nr. 317 vom 4.3.2010 – Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon)
Die weltweite Kampagne Enditnow sagt laut und deutlich: Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten sagt NEIN zur Gewalt gegen Frauen.
Sicher, dieses Problem ist weltweit so groß, dass man versucht ist, angesichts der Unlösbarkeit die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen „Herr, dieses Problem ist einfach zu groß für uns. Wir machen einfach so weiter wie bisher. Dieses Problem können wir nicht bewältigen. Aber immer wieder kam der Gedanke, tut was, ihr könnt, aber tut etwas. Deshalb enditnow – diese Kampagne ist etwas, das wir jetzt tun können. Beende es jetzt! (aus Adventisten heute/Adventist World Seite 16-19)
- Gerne erwarten wir euren Bericht mit Bildern von euren Aktionen zur Kampage
- Adressen für Hilfesuchende findet ihr in 10 Sprachen unter www.itfaces.me
- Unterlagen zur Kampagne mit Unterschriftslisten: www.enditnow.de
- Melde uns deine Termine und Veranstaltungen unter mail@michellekoch.de
Oder ingrid.naumann@adventisten.de
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Pastorin führt 7000 Mitglieder der Adventisten-Kirche in China
28.4.2010 von Ingrid Naumann.
Hao Ya Jie führt die 7000 MitgliedsBeigwan adventistische Kirche in China. Die Kirche begann mit 9 Mitgliedern 1985 und hat jetzt 7.000 Mitglieder mit 117 Satellitenkirchen. Das adventistisches Nachrichten-Netz berichtet: Hao Ya Jie, 46, ist die Pastorin der Beiguan 7.-Tagadventistischen Kirche in Shenyang, China. Mehr als Hälfte der adventistischen Pastoren in China sind Frauen.
Kommentare zum Thema unter: ingrid.naumann@adventisten.de
- http://www.spectrummagazine.org/blog/2010/04/2
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