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ein Herz berühren - die Welt erreichen - Frauen und Müttern helfen!

herz.jpgAm Deutschen Präventionstag in München, habe ich über ein Projekt berichtet welches mich beschäftigte. Gott hat Grosses getan für Kajiado und ich wusste, ich muss noch etwas weiteres machen. Durch meine Arbeit in den Ortsgemeinden Samburu und Kajiado habe ich die Freundschaft und das Vertrauen der Frauen gewinnen können.

 

Wärend meinem Aufenthaltdort im Januar, haben mir die Frauen eine ihrer Schwierigkeiten aufgezeigt, die mich zu Tränen gerührt hat: Urinverlust, Stuhlverlust, oft beides zugleich. Dies sagte eine der Frauen zu  mir: Wir schätzen sehr was du für unsere Mädchen tust, sie erhalten eine Ausbildung und sie haben bessere Chancen für die Zukunft als wir es hatten. Aber bitte hilf uns z einem Leben, oder was davon noch übrig ist, damit wenn wir sterben, wir zumindest ‚sauber’ sterben können. Ich wusste, tief in mir, ich muss dafür etwas machen, und ich tat es! Ich fing an zu beten, nach mehr Informationen zu suchen und Kontakt mit örtlichen Kliniken, Ärzten aufzunehmen, um Möglichkeiten zu finden wo Aufwand und Ertrag stimmen. Seit mich die Frauen von Kajiado und Samburu angefragt haben, klopfte ich an jede mögliche Türe um Hilfe für die 18-56 jährigen Frauen zu finden die mit diesem Problem, einige schon seit 8 Jahren, zu kämpfen haben. Ich kenne eine junge Studentin die ihre Ausbildung wegen unkontrollierbarem schlechtem ‚Geruch’ abbrechen musste. Ich wusste, ich muss auch für sie etwas machen, und da bin ich nun, und klopfe an deine Türe. Meine Zielgruppe sind Frauen in den Dörfern, im Dschungel von Bissil und Samburu, wo viele bis zu 3 Tagen Fussmarsch zurücklegen müssen um eine Klinik zu erreichen, machmal für eine Geburt für die sie bereits tagelang in Wehen liegen.

Gott hat mich geführt, und ich kam in Kontakt mit einem Kenyanischen Chirurgen in Kenya, der bereit war mich zu unterstützen indem er Hilfe für die Operationen anbot, für die er aber doch einige finanzielle Unterstützung brauchen würde. Ich klopfte weiter, an die Türen von Adra Deutschland und ich danke Gott, dass einige Türen sich auch hier öffneten was mir weiter Hoffnung schenkte.

Durch Gottes Gnade können wir im Juni/Juli mit einem Pilotprojekt starten. 20 Frauen  werden chirurgische Hilfe erhalten um ihr Frausein wieder zurück zu gewinnen, durch ein Zeichen der Liebe damit sie wieder Teil der Gesellschaft werden können. Wir werden jedoch weitere Spenden brauchen für Transportkosten zur Klinik, Verbandmaterial, Binden, sanitäre Hilfspakete und um Nachuntersuchungen zu gewährleisten. Die Anzahl der Patientinnen sind seit ich mit Nachforschungen angefangen habe, sehr gestiegen. Wir werden noch weitere Gelder benötigen, um diese Frauen zu unterstützen. Aber wir können helfen, damit ein Unterschied und die Liebe Gottes gesehen werden kann.

Diesen Muttertag möchte ich diesen Müttern und Schwestern widmen, damit auch sie sich wiederum schön und wertvoll fühlen können. Möchtest du mithelfen an diesem speziellen Muttertag und den Wochen danach zu spenden, damit diesen Schwestern die Schönheit zurück gegeben werden kann? Wieviel du auch immer spenden willst, es wird 100%ig für diese Frauen eingesetzt. Ich möchte niemanden abweisen müssen. In 10 Tagen reise ich wieder nach Kenya, ich werde diese 20 Frauen besuchen, die sich für die Operation und für einen Weg zurück in ihr ‚Frausein’ vorbereiten, und ich werde die Klinik besuchen, um dort alles in die Wege zu leiten. Ich gehe im Vertrauen, wie die Frau, die den Saum von Jesus Gewand berührte und geheilt wurde. Ich gehe im Vertrauen, wie ich für Kajiado und Samburu gegangen bin. Ich kann nichts versprechen, aber ich gehe zurück nach Hause und weiss, was getan werden kann. Ich werde mit der Gesundheitsabteilung in Kontakt treten. Ich bin Dr. Mabeya so dankbar, dass er bereit ist das erste Pilotprojekt zu übernehmen.

Ich habe Gott erlebt, wie Er in meinem Leben, in meinem Beruf Wunder vollbracht hat, und ich weiss Erkann den Unterschied machen. Darum mache ich diese Arbeit ehrenamtlich. Ichgebe meine Freizeit dafür, nehme unbezahlt Urlaub, und erhalte dafür das Lächeln dieser Frauen.

Ich reise, so Gott will, vom 17.-28.5. nach Kenya, werde die Schwestern dort besuchen und freue michauch zu sehen wie in Kajiado Esszimmer und Küche fertig geworden sind und ich werde mich das Adra Büro in Kenya besuchen.

Möchtest du mich im Gebet für diese Projekt begleiten, damit diese Frauen in Kenya das himmlische Zeichen der Liebe spüren? Manchmal sind wir dieses Zeichen der Liebe welches die Welt braucht. Erlaube Christus uns zu dieser Brücke der Berührung werden. Und wenn alles vollendet ist, gehört Gott allein die Ehre, weil wir nur Seine Werkzeuge sind in Seinem Gebiet, wir die Ihm, unserem Heiland und Erlöser dienen.

Ashe Oleng (Danke in Maasai) 

Evelyn Naishipai Brenda

PS:

Ich erinnere mich an meinen verstorbenen Vater der diese Werte in mich hinein gelegt hat - anderen zu helfen die es weniger gut haben als wir. Durch ihn habe ich gelernt, meine Gaben mit anderen zu teilen damit die Welt ein besserer Ort werden kann - durch Kleines und einer persönlichen Berührung. RIP Papa

Die Frau in der Bibel hat im Glauben die Hand ausgestreckt, berührte Seinen Saum, und wurde gesund. Im Glauben strecke ich mich aus zu diesen Frauen.

 jesus-und-die-frau.png                touch-a-heart.pdf

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Der erste Christ in Europa war eine Frau

9. Mai 2012 von EANN

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Lydia – Purpurhändlerin in Philippi – Ein farbenprächtiger Roman über eine bemerkenswerte Frau

[Leipzig] Philippi, im 1. Jahrhundert n. Chr.: »Eine Frau namens Lydia«, Purpurhändlerin, so heißt es in der Apostelgeschichte 16, 11-15, ließ sich mit ihren Hausgenossinnen vom Apostel Paulus taufen. Um diese biblische Überlieferung herum webt der Autor und Religionspädagoge Josef F. Spiegel die farbige, mitreißend erzählte Lebensgeschichte dieser Frau, die als erste europäische Christin verehrt wird. Mit Lydia ist nicht der Vorname der Frau gemeint, sondern eine Herkunftsbezeichnung. Die biblische Lydia, ursprünglich aus Thyatira in Lydien stammend, wird im Roman vom Autor Evodia genannt und fasziniert als vierfache Mutter, Philosophin, Unternehmerin und Suchende.

Spiegel gelingt eine facettenreiche Beschreibung der Menschen im antiken Mazedonien zwischen hellenistischer, römischer und jüdischer Kultur. Vor dem geistigen Auge der Leserinnen und Leser, so das Anliegen des Autors, möge die junge Hausgemeinde rund um die selbstbewusste und gebildete Purpurhändlerin lebendig werden.

Neben anspruchsvoller Unterhaltung bietet dieser Roman über die erste Christin in Europa eine zweite Dimension. Europa ist nach mehr als 2000 Jahren Christentum wieder ein Missionsland geworden. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach geistlicher Erbauung und Orientierung. In der biblischen Erzählung öffnet Lydia ihr Herz und ihr Haus für die frohe Botschaft:»Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da.« Lydia kann uns Europäern heute gewissermaßen ein Vorbild für die Suche nach der frohen Botschaft sein. Eine Möglichkeit wäre, wie einst Lydia, wieder lebendige Hausgemeinden zu bilden.

Josef F. Spiegel, 1927–2007, studierte Philosophie, Theologie und Pädagogik, war bis zur Pensionierung Professor für Religionspädagogik an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen.

 

Süddeutsche Adventisten wählen Freikirchenleitung

2012-05b-0163-sdv-versammlung-da.jpgGünther Machel (63, li.) bedankt sich bei Dietrich Müller (58), der nach 18 Jahren als Sekretär des Süddeutschen Verbandes um einen Aufgabenwechsel gebeten hatte. (Foto: edp)

(”Adventisten heute”-Aktuell, 8.5.2012) Pastor Günther Machel (63) bleibt Präsident des Süddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Er übt das Amt seit 2002 aus. Die in Darmstadt am 6. Mai tagenden 265 Delegierten der drei regionalen Freikirchenleitungen Bayern, Baden-Württemberg und Mittelrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) wählten Machel mit 228 Ja- und 36 Nein-Stimmen.

Die Delegierten des Nord- und Süddeutschen Verbandes tagen nur alle fünf Jahre. Sie nehmen die Rechenschaftsberichte über die Arbeit der letzten fünf Jahre entgegen und erteilen den Verantwortungsträgern Entlastung. Sie wählen die künftige Freikirchenleitung und beschliessen über Anträge. Ausserdem erstellen sie Rahmenrichtlinien für die Arbeit in den kommenden fünf Jahren.

Stellvertretender Präsident und Sekretär (Geschäftsführer) wurde mit 228 Ja- und 25 Nein-Stimmen Pastor Jochen Streit (46), bisher Jugendabteilungsleiter im Süddeutschen Verband. Er löst Pastor Dietrich Müller (58) ab, der nach 18 Jahren als Sekretär darum bat, von dieser Aufgabe entbunden zu werden. Mit 237 Ja- und 23 Nein-Stimmen wurde der Schatzmeister Pastor Werner Dullinger (49) wiedergewählt.

Neuer Abteilungsleiter für Kinder, Pfadfinder und Jugend ist Pastor Ruben Grieco (39), bisher Seelsorger der adventistischen Jugendkirche Livingroom in Mainz. Neu ist auch Pastor Stephan Igler (47) in der Leitung der Abteilung Predigtamt. Er tritt die Nachfolge des neuen Vorstehers der Freikirchenleitung Mittelrhein, Pastor Norbert Dorotik, an. Angelika Pfaller (56) löst Ingrid Naumann ab, die 19 Jahre der Abteilung Frauen vorstand und in den Ruhestand ging. Heinz Schlumpberger übernimmt ehrenamtlich die Abteilung Erziehung und Bildung. Zudem beschlossen die Delegierten die Gründung einer Abteilung Familie.

Die Delegierten des Norddeutschen Verbandes mit Sitz in Hannover, der die Adventisten in Nord- und Ostdeutschland umfasst, hatten bei ihrer Abgeordnetenversammlung am 22. und 23. April in Geseke bei Paderborn beschlossen, darauf hinzuwirken, dass sich bis 2017 der Nord- und Süddeutsche Verband zu einem einzigen deutschen Verband vereinigen solle. Die Delegierten des Süddeutschen Verbandes beschlossen jedoch in Darmstadt mit 135 Ja- und 129 Nein-Stimmen, dieses Anliegen nicht auf ihre Tagesordnung zu nehmen. 1992 hatte sich der damalige West- und Ostdeutsche Verband der Adventisten zum Norddeutschen Verband zusammengeschlossen. Bemühungen, einen gesamtdeutschen Verband zu bilden, sind bis heute gescheitert.

Die Delegierten des Norddeutschen Verbandes hatten in Geseke mit 160 Ja- und 47-Nein-Stimmen ausserdem den Beschluss gefasst, Pastorinnen, wie ihre männlichen Kollegen zu ordinieren. Auch den Delegierten des Süddeutschen Verbandes lag ein diesbezüglicher Antrag vor. Er wurde jedoch mit 101 Ja- und 128 Nein-Stimmen abgelehnt. Vor der Abstimmung hatte Tagungsleiter Tobias Koch, der an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg Rechtswissenschaften lehrt, die Delegierten in Darmstadt darauf hingewiesen, dass die Ordination von Geistlichen in der Freikirche weltweit gültig sei und darüber deshalb auch nur eine adventistische Weltsynode entscheiden könnte. Ein positiver Beschluss in dieser Sache würde daher durch die süddeutschen Delegierten nichts am Status von Pastorinnen ändern.

Wie die norddeutschen Delegierten beschlossen aber auch die süddeutschen Abgeordneten, der Theologischen Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten Friedensau bei Magdeburg den Auftrag zu erteilen, eine Übersicht der adventistischen Forschung der letzten Jahre wegen der Ordination von Frauen zu erarbeiten. Ähnlich hatte bereits 2010 die Weltsynode in Atlanta/USA gehandelt. Sie erteilte der adventistischen Andrews Universität in Berrien Springs, Michigan/USA, einen Forschungsauftrag zum Begriff Ordination. Es solle geklärt werden, wie die Freikirche in einer sich ändernden Welt mit Ordinationen umgehen müsse. Im Hintergrund steht die Frage, ob die bisherige Praxis, nur Männer zum Pastorenamt zu ordinieren, von der Bibel im vollen Umfang abgedeckt wird. Die Ordinationsfrage soll daher ein Thema der nächsten Weltsynode im Jahr 2015 sein.

Zum Süddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart gehören 15.384 erwachsen getaufte Mitglieder in 219 Kirchengemeinden. (APD)

Ausführlicher Bericht mit Bildern wird am Freitag, 11.5., ab 18.00 Uhr online sein

Neue Abteilungsleiterin Frauen im Süddeutschen Verband

Mit überwältigendem Votum der Delegierten wurde gestern den 6. Mai 2012 Angelika Pfaller aus Penzberg in Oberbayern, als neue Abteilungsleiterin Frauen für den Süddeutschen Verband gewählt: apfaller.jpg

Angelika Pfaller ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder, sie leitete 15 Jahre das Frauenteam und das Frauenfrühstück ihrer Heimatgemeinde Penzberg. Die achtjährige Intensivpflege ihrer Schwiegermutter bestimmte einen großen Teil ihres Lebens. Während dieser Zeit absolvierte Angelika Pfaller das dreijährige GemeindeFernStudium – GFS der Theologischen Hochschule Friedensau. Sie belegte auch den Grundkurs und verschiedene Aufbaukurse der BTS - Fachgesellschaft für Psychologie und Seelsorge in Freudenstadt. Seit 1. November 2009 ist sie die Leiterin Frauen in Bayern. In dieser Aufgabe hat sie sehr starke Akzente gesetzt. Wir arbeiten gerne und mit Freude mit ihr zusammen und sind überzeugt, dass sie auch im Süddeutschen Verband und darüber hinaus, sehr wirksam und zielorientiert in ihrem Arbeitsbereich sein wird.

Sie schreibt selbst über ihre Berufung in diesen Dienst: „Im Sommer 1920 gehörten meine Großeltern zu den Gründungsmitgliedern der Adventgemeinde Penzberg. Der vorgelebte Glaube meiner Mutter und der missionarische Einsatz meiner Großmutter begleiteten bereits meine Kindheit – meine Familiengeschichte prägte mich! Vor allem in den Jahren, während der Leitung des Penzberger Frauenkreises und als Frauenbeauftragte der Bayerischen Vereinigung, durfte ich Erfahrungen sammeln die mir auch bei der verantwortungsvollen Aufgabe als Leiterin der Abteilung Frauen des Süddeutschen Verbandes nur eine Bereicherung sein können. Ich sehe es als die Aufgabe der Abteilung Frauen, für Frauen jeden Alters, ob alleinstehend, alleinerziehend oder verheiratet, Frauen unterschiedlicher Kulturen, Mütter, Hausfrauen und berufstätige Frauen, bis hin zu Frauen in Leitungspositionen, ein passendes Angebot zu haben.

In letzter Zeit ist festzustellen, dass immer mehr Frauen an unserem qualifizierten Fortbildungsprogramm teilnehmen möchten. Das dort gehörte und erfahrene kann bei der Gemeindearbeit vor Ort umgesetzt werden. Ob es darum geht Andachten und Predigten auszuarbeiten, sich um die Bedürfnisse der Frauen innerhalb oder außerhalb der Gemeinde zu kümmern, die Balance zwischen Heim und Karriere zu finden, andere Kulturen verstehen zu lernen, geistliche Gaben zu entdecken und vieles anderes mehr, die Teilnehmerinnen dieses Programms können nur davon profitieren. Ziel dieses Programms ist es vor allem auch unseren Freunden den Zugang zu Jesus auf einfache und liebevolle, aber kompetente Weise zu ermöglichen ohne unser Gegenüber zu bedrängen oder zu erdrücken. Viele Gemeinden haben noch keine gewählte Frauenbeauftragte – eines meiner Ziele ist es auch diesbezüglich ein Umdenken zu erreichen, denn ich bin mir sicher, die Gemeindearbeit wird davon profitieren. In unseren Gemeinden haben wir viele Frauen mit ausländischem Hintergrund, sie sollen Unterstützung und Begleitung bei dem Prozess der Integration erfahren und auch die Möglichkeit erhalten ihre Erfahrungen einzubringen. Unsere Mädchen und jungen Frauen werden in der heutigen Zeit vor immer größere Herausforderungen gestellt, durch die Girls4Christ Arbeit sollen sie Unterstützung erfahren. Regelmäßig durchgeführte Girls4Christ-Days in allen Regionen des Verbandes sollen zu einer Vernetzung der Mädchen und jungen Frauen führen und ihnen auch die Möglichkeit bieten ihre Freundinnen mitzubringen und zu integrieren. Bei diesen Treffen erfahren sie zum Beispiel vom Leben Gleichaltriger in Kenia oder Afghanistan, erleben Spaß, Gemeinschaft, Austausch und dass es Freude macht, Jesus Christus in ihrer Mitte zu haben. Das Thema ENDITNOW wird auch in den nächsten Jahren ein Thema bleiben. Bei all dem ist es mir wichtig, ausreichend Arbeits- und Informationsmaterial für unsere Frauen zur Verfügung zu stellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Leiterinnen der Vereinigungen, die ich bisher nur aus der Vereinigungsperspektive kenne. Es ist mir wichtig ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten, das dann seine Umsetzung findet. Ebenfalls freue ich mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Leiterinnen DACH, die mich über meinen eigenen Tellerrand hinausblicken lässt. Ich bin dankbar, dass mein Mann und meine Kinder mich bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen und begleiten, dass ich zwei Mentorinnen haben durfte - Christel Schneider und Ingrid Naumann - und dass ich Jesus Christus als Mittelpunkt meines Lebens haben darf.“

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Wir wünschen Angelika Pfaller für ihre neuen Herausforderungen und Aufgaben, Gottes Segen und Kraft für sich und ihre Familie.

 

 

 

 

 

„Ein Herz berühren…….die Welt erreichen“

Frauen: Bereichern – Befähigen - Begegnen

Die Zukunft wird unserer Gemeinde viele Herausforderungen bereiten. Ellen G. White sagt: „Wenn ein großes und entscheidendes Werk getan werden soll, dann erwählt Gott Männer und Frauen, um dieses Werk zu tun, und man wird den Verlust spüren, wenn beider Fähigkeiten nicht gemeinsam genutzt werden“ (Evangelisation, S. 415).

Es wird Zeit sich noch intensiver zu engagieren. Jeder Mann und jede Frau, jeder Jugendliche wird im Dienst der Gemeinde gebraucht.

Was ist nun die besondere Rolle der Abteilung Frauen in unserer Zeit? Die Abteilung Frauen der Generalkonferenz und die Leiterinnen der Abteilung Frauen im Deutschsprachigen Raum (D-A-CH) haben Visionen und Ziele für die nächsten fünf Jahre skizziert. Unser Traum ist es, dass alles was wir in der Abteilung Frauen tun, Mitmenschen erreicht und Herzen berührt. Wir sind aufgefordert, uns den Menschen zuzuwenden, um ihnen die Gute Nachricht von Jesus weiterzugeben (Markus 16,15).

„Ein Dienst für jede Frau: ein Herz berühren, die Welt erreichen“ ist ein Programm, dass jeder adventistischen Frau die Gelegenheit gibt, sich an der Vision unserer Kirche zu beteiligen. Wichtigstes Ziel ist es, jede Frau zu motivieren, ihre Beziehungen zu stärken – zu Jesus, zu ihrer Familie, mit anderen Gemeindegliedern und mit den Menschen in ihrem Umfeld. „Ein Dienst für jede Frau: ein Herz berühren, die Welt erreichen“ ruft jede Frau auf, ihre Freundinnen einzuladen, Gemeinschaft mit ihnen zu pflegen um sie mit Jesus bekannt zu machen und Gottes Wort glaubhaft und lebensnah zu vermitteln. Unsere Grundlage ist das Vorbild Jesu: „Allein die Vorgehensweise Christi wird den wahren Erfolg garantieren. Der Heiland begab sich unter die Menschen als einer, der Gutes für sie wünschte. Er bewies Mitgefühl für sie, half ihren Nöten ab, und gewann ihr Vertrauen. Erst dann gebot er ihnen: „Folgt mir nach!“ (Ellen G. White, auf den Spuren des großen Arztes, S. 106). Das ist eine gute Beschreibung, wie Jesus damals seinen Mitmenschen begegnete. In der gleichen Art und Weise können auch heute Herzen berührt werden. Aber wie können wir das heute wirkungsvoll umsetzen?

Die Abteilung Frauen hat ein Büchlein (erhältlich bei deiner Leiterin Frauen) herausgegeben mit Hilfestellung und Anregungen, damit es Frauen in den Gemeinden leichter fällt „Ein Herz zu berühren“ für Christus. Dieses Handbüchlein konzentriert sich auf drei Schwerpunkte:

1. Bereichern – Frauen zur persönlichen Andacht ermutigen und fördern in ihrem geistlichen Wachstum. Erst dann können sie anderen Menschen in Gemeinde und Nachbarschaft mit innerer Stabilität zur Seite stehen.

2. Befähigen – Frauen fachlich ausrüsten zur Umsetzung von Aktivitäten und Projekten für Frauen in Gemeinde und Umgebung.

3. Begegnen – Frauen unterstützen, Kleingruppen und Freundschaftskreise einzurichten, damit andere Frauen in ihrem Umfeld erreicht werden können.

Die Abteilung Frauen im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) hat ihren besonderen Schwerpunkt in dieses Programm gesetzt. Frauen zu befähigen Aktionen und Projekte für Frauen in Gemeinde und Nachbarschaft durchführen zu können.

Wir ermutigen Frauen, sich in einer Welt, die aus Mangel an liebevollen Berührungen und selten gewordenen Worten der Hoffnung trostlos ist, als Werkzeuge Gottes zu engagieren.

Die Ziele der Befähigung: 1. Frauen ausbilden, damit die Kraft des Evangeliums durch ihr Leben wirken kann.

2. Frauen ermutigen, von ihren Erfahrungen mit Gott zu erzählen um auf diese Weise Schritte des Glaubens zu gehen.

3. Frauen motivieren, evangelistische Programme der Gemeinde zu unterstützen und daran teilzunehmen.

4. Gemeinden ermutigen, Frauen aktiv in die Evangelisation einzubeziehen.

Die Abteilung Frauen lädt alle interessierten Frauen ein zu Fortbildungsseminaren im D-A-CH Raum. Diese werden rotierend in drei Stufen durchgeführt und es erfolgt eine Zertifizierung nach jeder Einheit. Frauen werden entdecken, auf welche unterschiedliche und natürliche Weise sie ihren Glauben bekennen können. Sie werden ausgebildet und befähigt,

an der Verbreitung des Evangeliums mitzuwirken. Die Abteilungsleiterinnen Frauen freuen sich über die große Resonanz die unsere ersten Fortbildungsseminare bereits erfahren haben. Im September 2012 werden in Friedensau, im Oktober in Freudenstadt und im Februar 2013 am Mondsee die nächsten Einheiten stattfinden. Ausschreibungen sind zu finden unter www.sta.frauen.de

ein-herz-beruhren.pngfrauen-planung-a5-2011×08×19-web.pdffaltblatt-fortbildung.pngfaltblatt-fortbildung.pdf

 

Termine: Fortbildung

 

17.-20. Mai 2012 Fortbildung Level 3 Ammerseehäuser (bereits ausgebucht nur noch auf Anfrage)

28.-30. Sept. 2012 Fortbildung aus Level 1 und 2 in Friedensau

25.-28. Oktober 2012 Fortbildung Level 1 im Haus Schwarzwaldsonne, Freudenstadt

22.-25.Februar 2013 Fortbildung Level 1 Mondsee Österreich

13.-16. Juni .2013 Fortbildung Level 2 – Haus noch offen – im Bereich MRV

17.-20.Oktober.2013 Fortbildung Level 3 - im Raum BWV oder MRV DACH

27.-30. Sept.2013 Fortbildung Level 1 Friedensau

  • Diese Bildungsseminare schließen jeweils nach einer Ebene (10 Seminare) mit Zertifikat ab. Die Fortbildungen werden im deutschsprachigen Raum (DACH) angeboten, die Teilnahme ist an jedem Ort möglich. Es kann mit jeder Ebene begonnen werden (egal in welcher Reihenfolge).

  • Nach Abschluss aller drei Ebenen ist es auf Antrag bei der WM GK möglich, ein Zertifikat einer angeschlossenen Grigg Universität, zu erhalten.

  • Anmeldungen zu den Fortbildungen:

 

 

 

Gemeinsam die Bibel lesen

  bibel.jpgErneuert durch Sein Wort - gestern gestartet

Gestern eröffnet der Präsident unserer Weltkirchenleitung, Pastor Ted N. C. Wilson während der Frühjahrsberatungen der Generalkonferenz mit der Lesung von 1. Mose 1 eine weltweite Initiative zum Lesen der Bibel. Am 11. Juli 2015 endet dieses Projekt  mit der Lesung von  Offenbarung 22 auf der 60. Generalkonferenz in San Antonio, Texas. Während der 1171 Tage verschickt staonline per E-Mail täglich ein vollständiges Kapitel der Gute Nachricht Bibel. Dazu kannst du dich kostenlos anmelden auf der Projektseite www.erneuertdurchseinwort.de . Selbstverständlich ist eine Anmeldung jederzeit auch nach dem 16. April möglich. Heute morgen wurde mir Kapitel 2 von 1. Mose zugeschickt, morgen erhalte ich Kapitel 3 in meinen Briefkasten… Einfacher geht es nicht! Und ich habe es mir zur Pflicht gemacht, diesen Text zu lesen, bevor ich irgend ein anderes Mail öffne… Machst du mit?

Für Dich gelesen und gehört

Gestrige Morgenandacht an der General Konferenz von Jan Paulsen:  http://www.adventistreview.com/article/5292/archives/issue-2012-1510/10-cn-spring-meeting-devotional-4-17-12-jan-paulsen

 

 

 

 

„Child bride“ - Schicksal vieler Mädchen in Afrika!

Andere Kulturen, andere Sitten: Vor allem in ärmeren Ländern wird die Heirat immer wieder zu einer Art Tauschgeschäft. Oft sind die Mädchen nicht älter als 15 Jahre, die gegen Geld oder Nahrungsmittel an einen viel älteren Mann “verkauft” werden. Je jünger die Mädchen, desto höher ihr Preis. Auch in Afrika gehen einige Stämme dieser Tradition nach. Das Schicksal dieser Mädchen kann man oft schon an rein optischen Merkmalen erkennen.

Wer nach Afrika reist, ist oft hingerissen, von den bunten, farbenfrohen Perlen, die die Frauen um den Hals tragen. Doch für viele ist dieser Halsschmuck weit mehr als ein hübsches Accessoire – er ist vielmehr ein Erkennungsmerkmal ihres “Status” als Frau.

 

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“Child Bride” – noch Kind und doch schon Ehefrau!

Viele Mädchen in Afrika sind sogenannte “child brides”, Kindsbräute. Schon früh werden die jungen Frauen in einem traditionellen Ritus, dem sogenannten “aishontoyie saen”, an einen Samburu-Krieger versprochen. Dabei werden sie von ihrem Zukünftigen mit einer Halskette “geschmückt”. Nach Abschluss dieser rituellen Handlung bauen die Eltern der Braut ein Haus, indem der Ehemann in spe das Recht hat, seinen ehelichen “Pflichten” mit dem Mädchen nachzugehen.

Weibliche Genitalverstümmelung – Schicksal vieler Mädchen in Afrika        ich-heise-naomi.png

Nicht nur die Zwangsehe wird in vielen Teilen Afrikas praktiziert, auch die Beschneidung von Frauen ist eine gängige Praxis. Dieses grausame Ritual wird kurz vor der Eheschließung durchgeführt, denn erst dann gilt ein Mädchen als Frau. Meist sind die versprochenen Frauen daher noch unbeschnitten. Die Samburu-Gemeinschaft ist davon überzeugt, dass unbeschnittene Frauen nicht gebären sollten. Oft werden die Mädchen jedoch schon vor der Heirat schwanger.

In einem solchen Fall werden viele der Babys bereits kurz nach der Endbindung von den Verwandten in den Wald gebracht – dort werden sie entweder direkt umgebracht oder kommen nach kurzer Zeit mangels Versorgung um. Das Schicksal der Kindsbräute ist vielschichtig. Sie erleiden nicht nur seelische Verletzungen durch die Zwangsehe uind im im Fall einer verfrühten Schwangerschaft durch den Verlust ihres Kind, durch die Genitalverstümmelung kommen weitere, sichtbare Narben dazu. Doch woran liegt es, dass die Einwohner ihre jungen Mädchen derartigen Ritualen aussetzen?

Wandel einer langjährigen Tradition

Evelyn Brenda, freiwillige Mitarbeiterin bei der Hilfsorganisation ADRA Deutschland, kommt selbst aus Kenia und kann die Situation der Frauen gut nachvollziehen. Sie ist davon überzeugt, dass eine wirkliche Veränderung der Tradition nicht ohne die Einwilligung und Mitwirkung der Männer möglich ist. Oft besucht Evelyn ihre Heimat und unterstützt in Zusammenarbeit mit ADRA junge Mädchen, die vor Zwangsehe und Genitalverstümmelung fliehen. Immer wieder sucht sie das Gespräch zu Stammesführern, die dieses Ritual befürworten.

Eveyln Brenda: “Viele der Traditionsverfechter sind sich gar nicht darüber im Klaren, welch körperliche Grausamkeit sie den jungen Mädchen durch die Beschneidung antun. Viele kennen nicht einmal die gesundheitlichen Folgen und Risiken, die die Durchführung dieser langjährigen Tradition mit sich bringt. Im Gespräch mit den Frauen und Dorfältesten versuchen wir die Gründe dafür zu verstehen, warum sie die Praxis der Beschneidung durchführen. Diese Offenheit gegenüber ihrer Tradition wissen die Menschen zu schätzen, sind gesprächsbereit und entwickeln oftmals auch ein Verständnis für die Folgen ihrer Tradition. Immer mehr Dorfälteste sind dann bereit für Veränderungsvorschläge”.

In der von Frauen Gruppe  gegründeten Kajiado Mädchenschule wurde ein alternativer Ritus eingeführt, der den Mädchen das Gefühl vermittelt, dass sie jetzt die Reife einer erwachsenen Frau erreicht haben – ganz ohne Beschneidung. Diese neue Tradition wird auch von vielen Dorfältesten mittlerweile akzeptiert. ADRA freut sich uns über diese Entwicklung und setzt sich weiterhin für die Mädchen in Afrika - speziell in Kenia - ein.

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“Weil es ein Mädchen war”

unnaturalselectionlowres-small.gifEs gibt mehr als 160 Millionen Frauen die “fehlen” in Asiens Bevölkerung. Das ist mehr als die gesamte weibliche Bevölkerung der Vereinigten Staaten. Und das Ungleichgewicht der Geschlechter ist hauptsächlich das Ergebnis der Geschlechts-selektiven Abtreibung und es ist nicht mehr strikt ein asiatisches Problem. In Aserbaidschan und Armenien, in Osteuropa und sogar bei bestimmten gesellschaftlichen Gruppen in den Vereinigten Staaten, achten Paare darauf, dass mindestens eines ihrer Kinder ein Sohn ist.

Die Folgen sind sichtbar, immer weniger Männer haben in China . Taiwan, Südkorea immer weniger Chancen eine Ehefrau zu finden. Brautkäufe in ärmeren Nachbarländern und von regelrechten “Frauenraubzügen” wird berichtet. Prostitution und Gewaltexzesse nehmen zu.

Frauen, so Hvistendahl wüssten am besten, wie schwer es sei, eine Frau zu sein und von der männlich geprägten Gemeinsschaft geächtet zu werden. Und so werden sie zu ihrem eigenen Feind, wirken mit beim Verstümmeln und Vernichten ihres Geschlechts.

Mara Hvistendahl hat dieses kaum beachtete Übel, diese schleichende Kathastrophe umfassend recherchiert. Ihr Buch ist so aufrütelnd wie überfällig.

Mara Hvistendahl: Unnnatural Selcetion: Public Affairs, New York 2011. 314 Seiten - 26,99 Dollar

Andachtsbuch NEU “Augenblicke der Hoffnung”

augenblicke-der-hoffnung-titel.jpgDieses Andachtsbuch wurde liebevoll von

Frauen verfasst, die darin ihre Erfahrungen mit Gott

und ihre Erlebnisse niedergeschrieben haben.

Die Hoffnung beflügelt, die Hoffnung hält mich am Leben,

Die Hoffnung lässt mich weitergehen,

Wer ist meine Hoffnung?

Nur bei Gott komme ich zur Ruhe.

„ER allein ist meine Hoffnung.“ Psalm 62,6

 

Format: 15 x 21,5 cm

Umfang: 394 Seiten

Verlag: Top Life Wegweiser-Verlag

Preis: € 16,90

 bw-augenblicke-der-hoffnung-druck.pdf

Auslieferung:

Top Life Center, 2104 Spillern, Industriestraße 10, Tel. 02266/80520

www.toplife-center.com - info@toplife-center.com

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