Mittelrhein

Leiterin Abteilung Frauen Mittelrheinische Vereinigung:


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Helga Kürbiß

E-Mail: helga.kuerbiss@adventisten.de


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Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in der MRV - Vera Pohl

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VeraPohl@gmx.de

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Termine 2010 MRV

21. Februar 2010             Arbeitskreissitzung in Frankenthal

12.-14. März 2010           Frauenbegegnungswochenende in Neustadt mit der BWV

12. Juni 2010                  Bezirks- und Begegnungssabbat in Wetzlar

29. August 2010              Arbeitskreissitzung in Frankenthal

10.-12. September          Begegnungswochenende für russisch/deutsch sprechende Frauen

23. Oktober 2010            Bezirks- und Begegnungssabbat in Altenkirchen

05.-07. November           Frauenbegegnungswochenende Neustadt

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Frauenbegegnungswochenende in Neustadt/Weinstr. (12.-14.03.2010)

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Touch a heart, tell the world – Ein Herz berühren, der Welt erzählen.

Unter diesem Motto stand unsere Begegnung an diesem Wochenende. Das Thema hieß: „Frauen zwischen Christentum und Islam“. Zwei Referentinnen haben uns in die Thematik eingeführt: Christiane Vertallier, Leiterin der Abteilung Frauen bei der Euro-Afrika-Division und Margret Meier, Referntin für Öffentlichkeitsarbeit bei Open Doors Deutschland.

 

Margret Meier fing mit dem Thema an: „Was ist los in unserer Welt? – Mitfreuen und Mitleiden als Glieder am Leib Jesu“. Sie stellte kurz die Arbeit von Open Doors vor: Diese weltweite Organisation hilft Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Zu unserem Entsetzen haben wir erfahren, dass viele Christen in der ganzen Welt leiden müssen, hauptsächlich in kommunistischen und islamischen Ländern.

 

Das Thema der Predigt am Sabbat lautete: „Alle Mann an Bord – Der Ruf Jesu an seine Jünger, Menschenfischer zu werden bzw. mit ihm ins Boot zu steigen“.

Christiane Vertailler sprach darüber, dass wir Frauen von diesem Ruf nicht ausgenommen sind. Wir sollen „Fischerinnen“ werden. Unsere Liebe soll engmaschig sein, und dadurch stark sein, so dass wir unsere Mitmenschen und besonders unsere Schwestern ins das Boot Christi  hinein lieben können. Wir sollen uns von Christus leiten lassen, wir sollen das Wagnis der Nächstenliebe eingehen; so wie damals die Fischer es gewagt haben, auf den Befehl Jesu hin, zu einer Zeit zu fischen, die unüblich war.

 

„Wenn der Glaube an Jesus ein Wagnis ist“. Am Sabbatnachmittag begegneten wir mit Margret Meier Christinnen aus islamischen Ländern. Sie erzählte von ihrer Bekehrung, von dem damit verbundenen Leid: Diese Frauen werden gefoltert, ausgestoßen und nicht selten getötet.

 

Am Sabbatabend sprach Christiane Vertallier über den Islam: Die Anfänge dieser Religion, die Glaubensgrundsätze, die fünf Säulen des Islams. Und sie sprach über die Position der Frau und ihre Aufgaben - als Tochter, Ehefrau und Mutter.

 

Am Sonntag wurde uns von Christiane Vertallier vermittelt, wie wir Brücken bauen können, um unserer muslimischen Nachbarin zu begegnen. Es verlangt viel Finger-Spitzengefühl, wobei wir uns von unserer Nächstenliebe leiten lassen sollen. Wir sollen auch zu dem stehen, was wir sind, und zwar Adventisten; weil wir als Adventisten einiges mit den Moslems gemeinsam haben (u.a. unser Speiseplan).

Am Ende ihres Beitrags teilte Christiane kleine Gewürztütchen aus, weil das Kennenlernen unserer muslimischen Nachbarin viel Gewürz in unser Leben bringen wird.

 

Nach jedem Thema hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen, uns auszutauschen, Erfahrungen zu erzählen. Es ist uns bewusst, dass diese Begegnung mit einer anderen Kultur schwierig ist. Aber wir haben die Gewissheit, dass Gott uns dabei hilft, unser Herz sprechen zu lassen und wir kommen auf unser eingangs genannte Motto zurück: Touch a heart, tell the world – Ein Herz berühren, der Welt erzählen.

 

Neben diesen schwierigen Themen hatten wir auch Zeit zum Entspannen und zum Gespräch. Wir nahmen uns auch Zeit zum gemeinsamen Beten und Singen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Helga Kürbiß und Sybille Kromer sowie ihrem jeweiligen Team für diese Begegnung.

 

Brigitte Grohrock